"PS-Butler" - Übersicht
eine kurze Übersicht über einige Leistungen das PS-Butlers

"PS-Butler" - Lösungen
Einige Probleme und wie sie sich mit PS-Butler lösen lassen
  1. Schrift wurde nicht mitgeliefert
  2. Zuviele Druckformen
  3. Ein in der Datei befindliches EPS fehlt im Ausdruck
  4. Verschobenes EPS in einer Seite
  5. Verschobene Seite im Bogen
  6. Referenziertes Bild erscheint nicht
  7. Mitteilungen zur Anzeige befinden sich in der Datei
  8. Abrechnungswerte werden nicht mitgeliefert
  9. Anzeigen werden nicht in der korrekten Spaltenbreite geliefert
  10. Das Ausschießprogramm fordert jede Seite in einer Datei
  11. Schnittmarken müssen beseitigt werden
  12. Die Produktionsbreite erfordert eine Jobdrehung
  13. Ausgabe als Negativ ist nicht berücksichtigt
  14. RGB-Daten werden angeliefert, CMYK-Daten werden benötigt
  15. TrueType Schriften im Job
  16. VM (Virtual Memory) Space überschritten
  17. Farbdrucke aus angelieferten Composit-Dateien
  18. RIP kann kein JPEG oder TIFF
  19. Produzierte Seite ist zu klein
  20. Seitentrennung vor dem RIP
  21. Feststellung der Pagina
  22. Ungleiche Anzahl Farbauszüge in mehreren Dateien eines Auftrags
  23. Namenskonventionen
  24. Black Overprint
  25. Angeschnittene Seiten
  26. Automatische Dekomprimierung und Komprimierung von Dateien
  27. Ersatzfont (Multiple Master Font) im Job
  28. Job enthält durch die Fortentwicklung von PostScript inkorrekt
  29. Im Proof enthaltene Seitenbestandteile fehlen bei der Seiten- oder
  30. Farbdatei soll schwarz/weiß gedruckt werden
  31. Job mit vier Prozeßfarben und zusätzlichen Spotfarben in 4C
  32. Skalierung von Anzeigen, automatisch differenziert nach der Spaltenzahl
  33. Bedruckstoffsimulation
  34. RIP kann kein PDF
  35. Angeliefert wird PS,EPS oder PDF, als Ausgabeformat wird TIFF/IT gebraucht
  36. PostScript wird angeliefert, EPS wird jedoch benötigt

"PS-Butler" - Übersicht

"PS-Butler" ermöglicht die Einrichtung einer vollautomatischen Fertigungsstrecke für PostScript-Jobs mit einer großen Anzahl unterschiedlichster Dienstleistungen. "PS-Butler" macht den Einkauf, das ständige Update, die ständige Schulung der unterschiedlichsten Programme in der DTP-Welt und das manuelle Absenden der Jobs aus dem Rechner an das gewünschte Produktionsgerät überflüssig. Die Herkunft der Dateien und die vom Anlieferer verwendeten Treiber bzw. Einstellungen spielen keine Rolle. Über ein Script lässt sich "PS-Butler" differenziert an jeden Arbeitsablauf anpassen. Er arbeitet im Hintergrund und muß nicht bedient werden - die Intelligenz sitzt im und nicht vor dem Rechner. Alternativ kann "PS-Butler" über eine grafische Oberfläche unter NT administriert und gesteuert werden. "PS-Butler" ist für UNIX- und NT-Plattformen erhältlich.

"PS-Butler" bietet:
  • eine umfangreiche Steuerung des Work-Flow mit jeweils mehr als 2.000 Eingangswarteschlangen, Fehlerordnern und Ausgangsordnern sowie einer äußerst differenzierten Prioritätenverwaltung (Oberfläche unter NT);
  • Entfernen aller maschinenspezifischer Einstellungen (z.B. Raster) und Parameter und optionales Einbinden eigener Werte;
  • Fehlerjob-Erkennung und Aussortieren mit Erstellen eines Fehlerprotokolls sowie Führung eines Logbuchs;
  • Abfangen von fehlerfreien Jobs, die auf dem angesteuerten Ausgabegerät nicht produziert werden können;
  • Erzeugung von "Flat PostScript" und Entfernen aller Proc-Sets, um Seiteneffekte zu vermeiden;
  • Erzeugung von "Clean PostScript" ausschließlich nach Adobe Red Book. Elemente, die nicht dem Red Book entsprechen (z.B. TrueType-Fonts, JPEG) werden gewandelt;
  • Korrektur und Ergänzung der Kommentare wie z.B. "Bounding Box" für nachverarbeitende Software;
  • Preview und Thumbnails;
  • Font Management. Ergänzung im Job fehlender Fonts aus Font- und Exportbibliothek;
  • Vielfältige Konvertierungen, z.B. von PS oder PDF nach EPS, TIFF, usw.;
  • Automatische Ermittlung der Flächenbelegung und Rückgabe der XY-Ausdehnung z.B. für die Anzeigenverwaltung;
  • Erzeugung von PSB-Job-Tickets zur Auswertung über Scripts oder andere Software;
  • Beliebige Skalierungen, Drehungen und Spiegelungen der Jobs;
  • Überführen beliebiger Spotfarben in Prozessfarben oder andere Spotfarben
  • Zusammenfassen mehrerer Auszüge
  • beliebige Farbseparation mit und ohne Spotfarben, mit und ohne Overprint;
  • Farbtransformation, z.B. zur Bedruckstoffsimulation
  • Zerlegung von Multipage-Dokumenten in Einzelseiten oder flexibeles Zusammenfassen;
  • usw.
  • usw.
  • "PS-Butler" - Lösungen


    Automatisierung und Produktionssicherheit durch Workflow-Management, Datenkontrolle und Datennormierung auf unterschiedlichen Produktionsstrecken

    PostScript-Fehler und Produktionsfehler sind nicht dasselbe, Fehler suchen und Fehler feststellen ist eine Sache, Fehler im Workflow richtig behandeln und Fehler beheben ist eine andere Sache. Mit "PS-Butler" wird der Workflow in der Produktion gesteuert. "PS-Butler" behandelt nicht nur PostScript-Fehler, sondern Produktionsfehler im weitesten Sinne. "PS-Butler" ist kein einfacher "Checker". "PS-Butler" nimmt nicht nur eine Fehlerprüfung vor, sondern behandelt auch Fehler als einen Teil des Workflow. "PS-Butler" leitet fehlerhafte Arbeitsdateien in spezielle Fehlerordner der definierten Produktionsstrecke um. Dazu erstellt "PS-Butler" automatisch ein Fehlerprotokoll und, wann immer möglich, auch ein Bild der Fehlerdatei zur Unterstützung bei der Ermittlung der Fehlerursache und Fehlerbeseitigung. "PS-Butler" kann Arbeitsprozesse parallelisieren. So kann "PS-Butler" z.B. eine einzige Datei automatisch und parallel als farbigen Proof für die Imprimatur, als schwarz/weißen Ausdruck für die Prüfung in der Rechtsabteilung und als Film für die Druckplattenherstellung einsteuern. In jede Verarbeitungsstrecke können für den "PS-Butler" fremde Verarbeitungen an beliebiger Stelle eingesteuert werden. So kann in "PS-Butler" z.B. zu Beginn einer Verarbeitung eine Dekomprimierung angelieferter Daten und am Ende der Verarbeitungsstrecke eine Komprimierung der fertigen Daten veranlaßt werden. Innerhalb einer Verarbeitung kann z.B. eine Umrechnung des Datentyps via "Photoshop" vorgenommen, ein Ausschießprogramm eingebunden werden usw. Fehler werden von "PS-Butler" nicht nur festgestellt, beanstandet und dokumentiert. Eine Aussortierung aus der Verarbeitungsstrecke erfolgt vielmehr erst dann, wenn "PS-Butler" den festgestellten Fehler nicht automatisch korrigieren kann. So kann "PS-Butler" z.B. eine Bounding Box neu berechnen und damit die korrekte Plazierung eines EPS oder einer Seite im Bogen sicherstellen. Auch aus einer Produktionsstrecke ausgesonderte Fehlerdateien müssen nicht neu angefordert werden. "PS-Butler" bietet eine große Anzahl von Werkzeugen, mit denen Fehler repariert werden können. Reparierte Dateien können dann wieder in die ursprüngliche Arbeitsstrecke eingeschleust werden. Nachstehend veröffentlichen wir eine Sammlung von beispielhaften Lösungen, die mit "PS-Butler" realisierbar sind. Ein großer Teil dieser Beispiele wurde uns von Anwendern des "PS-Butler" zugeleitet.

    1. Schrift wurde nicht mitgeliefert
    2. Ein alltäglicher Fehler, eine in einer Datei benötigte Schrift wurde nicht eingebunden. "PS-Butler" hilft hier in drei von vier möglichen Fehlerfällen.
      1. "PS-Butler" prüft, ob sich die Schrift auf dem angegebenen Produktionsgerät befindet. Ist das der Fall, wird der Job zur Produktion zugelassen.
      2. Ist die Schrift in anderen Dateien des Auftrags eingebunden, löst "PS-Butler"die Schrift dort heraus und hinterlegt sie in einem speziellen Verzeichnis. Aus diesem Verzeichnis bindet "PS-Butler" die Schrift in allen folgenden Dateien des Auftrags ein. Die herausgelöste Schrift kann nicht zu anderen DTP-Zwecken verwendet werden.
      3. Die Schrift befindet sich in einem Verzeichnis, das die eigene Schriftbibliothek des Benutzers enthält. "PS-Butler" sucht die zutreffende Schrift und bindet sie in die Datei ein.
      4. Die Schrift befindet sich nicht auf dem Zielgerät, sie ist nicht in anderen Dateien des Auftrags eingebunden und steht auch nicht in der eigenen Schriftbibliothek zur Verfügung. "PS-Butler" sondert die Datei als fehlerhaft aus. Eine Schriftersetzung, z.B. durch eine ähnliche Schrift oder sogar die Schrift Courier findet nicht statt.

    3. Zuviele Druckformen
      1. Angeliefert werden für jede Seite eine 4C-Datei sowie für mehrere Sprachen jeweils eine Datei mit dem Text in der jeweiligen Sprache. Gedruckt werden soll auf einer Maschine mit 4 Druckwerken. "PS-Butler" rechnet jeden Text in jeder Sprache mit der Schwarzform (Tiefe) der 4C-Datei zusammen. Als Ergebis stehen für jede Sprache dieselben drei Formen für die Farbe und jeweils eine sprachspezifische Form für die Tiefe zur Verfügung.
      2. Angeliefert werden 4C-Dateien. Gedruckt werden soll jedoch lediglich schwar/weiß. "PS-Butler" rechnet alle Farben entsprechend ihren Prozentanteilen in Grauwerte um. Ergebnis ist eine Graudatei, mit der eine Druckform erstellt werden kann.
      3. Angeliefert werden 4C-Dateien mit mehreren Spotfarben. Gedruckt werden soll schwarz/weiß mit einer Schmuckfarbe. "PS-Butler" rechnet die 4C-Werte in eine Graudatei und alle Spotfarben auf eine einzige gewünschte Spotfarbe um.

    4. Ein in der Datei befindliches EPS fehlt im Ausdruck
    5. Das EPS ist in der Datei zweifelsfrei eingebunden. Dennoch erscheint der Inhalt des EPS nicht auf der ausgegebenen Seite. Das EPS weist zum Ursprung einen Offset auf, der es außerhalb der Seite stellt. Mit "PS-Butler" wird der Offset auf X/Y=0/0 gestellt. Das EPS erscheint am erwarteten Platz.

    6. Verschobenes EPS in einer Seite
    7. Ein in der Datei enthaltenens EPS erscheint nicht an der vorgesehenen Position, sondern auf der Seite verschoben.
      1. Der Ursprung des EPS steht nicht auf Null. "PS-Butler" korrigiert den Offset des EPS auf den Ursprung. Das EPS erscheint an der vorgesehenen Stelle.
      2. Der Inhalt des EPS wurde am Rand mit einer Weißfläche überdeckt (gekroppt), deren Ausdehnung den druckbaren Inhalt des EPS überschreitet. "PS-Butler" errechnet eine neue Bounding Box um den druckbaren Inhalt des EPS. Das EPS erscheint an der vorgesehenen Position.

    8. Verschobene Seite im Bogen
    9. Die Ursache der Verschiebung ist eine derjenigen, die unter der Referenznummer 4 erläutert sind. Die Beseitigung des Fehlers erfolgt durch "PS-Butler" wie unter Referenznummer 4 erläutert.

    10. Referenziertes Bild erscheint nicht
    11. In der Datei ist ein Pfad angegeben, in dem das gewünschte Bild gespeichert sein soll. Das Bild erscheint nicht, weil es sich nicht im angegebenen Pfad befindet. In aller Regel sind zwei verschiedene Netzwerke oder auch nur zwei verschiedene Arbeitsstationen nicht gleich eingerichtet. So verfügt ein Rechner über eine Platte, die in mehr logische Laufwerke unterteilt ist als der andere oder es ist bei gleicher Ausstattung ein unterschiedliches Mapping verwendet. Der in einer angelieferten Datei angegebene Pfad ist deshalb in der Regel nicht identisch mit den Möglichkeiten des Produktionssystems. "PS-Butler" kontrolliert, ob das angegebene Bild auch im angegebenen Pfad gespeichert ist. Ist das nicht der Fall, wird der in der Datei enthaltenen Pfad automatisch durch den Pfad ersetzt, unter dem das Bild auf dem Produktionssystem gespeichert ist. So können alle angelieferten Bilder grundsätzlich auf dem eigenen Bildserver gespeichert und der in den Dateien enthaltene OPI-Pfad automatisch auf den zutreffenden Pfad dieses Bildservers umgeändert werden.

    12. Mitteilungen zur Anzeige befinden sich in der Datei
    13. Es ist nicht selten, daß Agenturen Anzeigen zuliefern, die auf die Mitte einer DIN A4 Seite gesetzt sind. Dazu befinden sich auf der Seite Mitteilungen, die die Anzeige betreffen, jedoch nicht zum Inhalt der zu veröffentlichen Anzeige gehören. Mit "PS-Butler" kann die auf der Seite stehende Anzeige ausgeschnitten (clipping) und als selbständige PS-Datei abgelegt werden.

    14. Abrechnungswerte werden nicht mitgeliefert
    15. Anzeigen werden häufig als produktionsfähige Datei angeliefert, die für die kommerzielle Abrechnung maßgebenden Daten fehlen jedoch. "PS-Butler" dokumentiert in seinem Job-Ticket automatisch alle für die kommerzielle Abrechnung wichtigen Parameter. So stehen im Job-Ticket z.B. die Maße der Bounding Box, die die Flächenbelegung der Anzeige angibt. Im Job-Ticket stehen auch die Anzahl der in der Datei enthaltenen Seiten, alle definierten Farben, die Produktionszeit auf dem "PS-Butler", die eine Hochrechnung auf den RIP-Durchlauf zulässt, und vieles andere mehr.

    16. Anzeigen werden nicht in der korrekten Spaltenbreite geliefert
    17. Bei angelieferten Anzeigen kommt es immer wieder vor, dass die maßgebenden Spaltenbreiten nicht eingehalten sind, z.B. weil bei einer zweispaltigen Anzeige der Spaltenzwischenschlag vergessen wurde. "PS-Butler" bietet eine Möglichkeit, Anzeigen automatisch in jeder Achse auf die gewünschte Breite und/oder Höhe zu skalieren.

    18. Das Ausschießprogramm fordert jede Seite in einer Datei
    19. Viele Ausschießprogramme setzen voraus, daß sich jede Seite in einer eigenen PS-Datei befindet. Werden alle Seiten in einer einzigen Datei (Multi-Page-Job) angeliefert, muß zuvor eine Seitenzerlegung erfolgen. Siehe Referenznummer 19.

    20. Schnittmarken müssen beseitigt werden
    21. Enhalten angelieferte Seiten nicht nur den Seiteninhalt, sondern auch z.B. Schnittmarken, können Ausschießprogramme nicht damit umgehen, weil diese in der Regel eigenständig Schnitt-, Falzmarken usw. setzen. Mit "PS-Butler" können die überflüssigen und störenden Marken entfernt werden, indem die Netto-Seite über die Clipping-Funktion ausgeschnitten wird.

    22. Die Produktionsbreite erfordert eine Jobdrehung
    23. Produktionsgeräte haben eine maximale Produktionsbreite, die von der Produktionslänge grundsätzlich übertroffen wird. Wird eine Datei angeliefert, in der ein Format definiert ist, das zwar hochkant, nicht aber quer produziert werden könnte, muß der Dateiihalt gedreht werden. Das Drehen übernimmt "PS-Butler".

    24. Ausgabe als Negativ ist nicht berücksichtigt
    25. Sollen Negativ-Druckplatten verwendet werden oder sollen Filme für die Platinenfertigung hergestellt werden, müssen die angelieferten Daten dieses berücksichtigen. Werden die Daten als positive Form angeliefert hilft "PS-Butler" durch Umrechnung der Daten auf eine negative Ausgabe.

    26. RGB-Daten werden angeliefert, CMYK-Daten werden benötigt
    27. Es kommt immer wieder vor, daß sich in angelieferten Daten, für die CMYK vereinbart ist, RGB-Daten befinden. "PS-Butler" rechnet die RGB-Daten in CMYK-Daten um.

    28. TrueType Schriften im Job
    29. Angelieferte Dateien mit TrueType Schriften sollen auf einem RIP produziert werden, das dieses Schriftenformat nicht unterstützt. "PS-Butler" wandelt TrueType Schriften automatisch.

    30. VM (Virtual Memory) Space überschritten
    31. Im "PS-Butler" kann jedes Ausgabegerät u. a. auch mit seinem maximalen Arbeitsspeicher hinterlegt werden. Zunächst reduziert "PS-Butler" den erforderlichen Speicherbedarf drastisch durch die Erzeugung von Flat PostScript. Stellt "PS-Butler" fest, daß auch danach das Ausgabegerät keinen ausreichenden Arbeitsspeicher für die Produktion der Datei hat, wird die Datei automatisch aus der Produktionsstrecke mit entsprechender Dokumentation aussortiert. Das Zielgerät braucht also nicht unnötige Rechenzeit, um nach einer gewissen Dauer lediglich festzustellen, daß es die Datei nicht produzieren kann.

    32. Farbdrucke aus angelieferten Composit-Dateien
    33. Angeliefert werden nicht die farbseparierten Seiten, sondern Composit-Dateien. Das Produktions-RIP kann jedoch nicht separieren, weil die Farbseparation grundsätzlich Aufgabe des erzeugenden Programms und nicht des RIPs ist. "PS-Butler" löst das Problem durch eine differenziert steuerbare Farbseparation.

    34. RIP kann kein JPEG oder TIFF
    35. In manchen DTP-Programmen können JPEG-Daten, in vielen TIFF-Daten erzeugt und verarbeitet werden. "PS-Butler" wandelt diese Daten in das RAW-Format, das auf allen RIPs produziert werden kann.

    36. Produzierte Seite ist zu klein
    37. Ein möglicher Fehler ist in diesem Fall, daß der Anlieferer die Dateien als Druckdatei für seinen Laserprinter ausgegeben hat. Naturgemäß bindet der zuständige Treiber die Auflösung des Laserdruckers ein. Beträgt diese z.B. 300 oder 400 dpi erscheint die in Hochauflösung von 2540 oder mehr dpi produzierte Datei auf dem Film nur sehr klein. Mit "PS-Butler" kann ein solcher Fehler nicht vorkommen. "PS-Butler" entfernt stets alle Treibereinbindungen aus der Datei.

    38. Seitentrennung vor dem RIP
    39. Bei mehrseitigen Dokumenten (Multi-Page-Job) kann für das Ausschießen eine Seitentrennung vor dem RIP erforderlich sein. Eine solche Seitentrennung kann dann durchgeführt werden, wenn das Dokument den in der DSC (Document Structure Convention) niedergelegten Anforderungen entspricht. Dazu gehört z.B. der Kommentar "Page" mit der anschließenden Pagina. Von den unzähligen Programmen auf dem Markt, die PostScript-Dateien erzeugen, folgen immer weniger der DSC, so daß dieser Weg in sehr vielen Fällen versagt. "PS-Butler" ist nicht auf die Einhaltung von DSC angewiesen. Er zerlegt die Seiten in Einzeldateien aufgrund der prozeßtechnischen Bedingungen.

    40. Feststellung der Pagina
    41. Eine Seitenzahl, die von einem RIP ausgegeben wird oder die auch im Job Ticket des "PS-Butler" steht, ist von der inhaltlichen Seitenzahl, der Pagina, zu unterscheiden. Die Seitenzahl des Jobs kennzeichnet lediglich, um welche von mehreren Seiten, beginnend mit 1, es sich im Job handelt. Die Job-Seitenzahl beginnt also in jedem Job mit der Ziffer 1, die mit jeder folgenden Seite hochgezählt wird. Die Pagina jeder Job-Seite kann demgegenüber eine beliebige andere Zahl aufweisen. Seiten können paginiert sein oder aber auch nicht. Die Pagina kann außerdem an jeder beliebigen Stelle im Dokument definiert sein. Sie läßt sich alleine aus dem Dokument von anderen Zahlen im Dokument (z.B. in einer Tabelle auf derselben Seite) prozeßtechnisch nicht unterscheiden. Die Pagina läßt sich jedoch dann sicher feststellen, wenn die Vorgaben von DSC (Document Structure Convention) eingehalten sind. Da die entsprechenden Anforderungen von immer weniger Dateien erfüllt werden, geht die Praxis den Weg, die in einem Job enthaltenen Paginas durch den Jobnamen zu kennzeichnen. Siehe dazu Referenznummer 23.

    42. Ungleiche Anzahl Farbauszüge in mehreren Dateien eines Auftrags
    43. Manche RIPs geben nur die Farbformen aus, die in der jeweiligen Seite enthalten sind. Werden Seiten eines Jobs mit unterschiedlicher Farbanzahl verarbeitet, kann die anschließende Zuordnung der Farbauszüge zu derselben Pagina problematisch sein. In diesen Fällen muß deshalb jede Jobseite die gleiche Anzahl von Farbauszügen beinhalten. "PS-Butler" generiert bei der Farbseparation u. a. auch zum Zwecke des Ausschießens immer dieselbe Anzahl Farbauszüge für jede Seite. Zwar kann beim Auffinden einer leeren Seite in der Jobprüfung ein Fehler erkannt werden, diese Funktion ist jedoch nur nach spezieller Anwahl aktiv. Außerdem ist auch in diesem Sinne eine leere Seite nur dann ein Fehler, wenn alle Farbauszüge leer sind. Im "PS-Butler" können die Separationsbedingungen vom Anwender definiert werden. Es ist deshalb auch möglich, immer dieselbe Anzahl Farbauszüge zu erzeugen, wenn die Anzahl der Farben in den Seiten eines Jobs zwar gleich aber in demselben Auftrag von Job zu Job unterschiedlich sind.

    44. Namenskonventionen
    45. Es besteht das Erfordernis, einzelnen Dateien Informationen mitzugeben, mit denen eine nachlaufende Verarbeitung gesteuert werden kann. Zu diesem Zweck denkt sich heute fast jeder Softwarehersteller eigene Namenskonventionen aus, die nicht immer mit denen anderer Hersteller verträglich sind. Hinzu kommt, daß die Produktion auf unterschiedlichen Betriebssystemplattformen abläuft, die alle ihre Besonderheiten hinsichtlich der Benennung von Dateien usw. haben. So muß z.B. für DOS die sogenannte 8.3-Konvention eingehalten werden, nach der 8 Stellen für den Namen und durch einen Punkt getrennt drei Stellen für eine Erweiterung zur Verfügung stehen. In maximal 11 Stellen lassen sich - leicht einsehbar - Informationen über Auftrag, Seite, Farbauszug, Dateityp usw. nicht unterbringen. Außerdem haben einige Zeichen auf den verschiedenen Plattformen unterschiedliche Funktionen. So hat z.B. der Punkt unter DOS eine andere Bedeutung als unter dem MacOS, unter Unix wird z.B. der Schrägstrich für die Angabe eines Unterverzeichnisses benutzt, während es unter Windows der Backslash ist, usw. Eine zufriedenstellende Lösung der unterschiedlichsten Anforderungen läßt sich nur erzielen, wenn dem prozeßtechnischen Job ein Job Ticket beigestellt wird, das alle benötigten Informationen für den Workflow und die Weiterverarbeitung in einem anderen Produktionsabschnitt aber auch in kommerzieller Hinsicht enthält. "PS-Butler" erzeugt ein solches Job Ticket in ASCII, so daß es von jeder nachlaufenden Software ausgewertet werden kann. Dabei werden alle im Job enthaltenene und für den Workflow bedeutsamen Informationen in das Job Ticket übernommen und alle aus den prozeßtechnischen Abläufen im Job erkennbaren und für den Workflow bedeutsamen Informationen in das Job Ticket des "PS-Butler" geschrieben. Hinsichtlich des Erfordernisses, für bestimmte Software vorgegebene Namensgestaltungen einzuhalten geht "PS-Butler" einen flexiblen Weg. Alle Jobs erhalten eine künstliche Dateikennung, die sicherstellt, daß es keine Überschreibungen oder ähnlich unerwünschte Effekte gibt. Zu jedem Job wird im Job Ticket ausführlich dokumentiert, welche Dateibezeichnung bei der Anlieferung vorhanden war, wieviele Seiten im angelieferten Job enthalten sind, welche Farben in der jeweiligen Seite definiert sind, welche Fonts in der jeweiligen Seite benötigt werden, welche EPSse in der jeweiligen Seite enthalten sind, usw. Diese Angaben werden ständig erweitert. Durch das im "PS-Butler" enthaltene Queue-Management kann unter Auswertung des Job Tickets jeder Ausgabedatei prinzipiell jede gewünschte Benennung gegeben und die Datei in jeder gewünschten Verzeichnisstruktur abgelegt werden.

    46. Black Overprint
    47. Einige RIPs haben die Funktion Black Overprint integriert, andere nicht. Beim "PS-Butler" kann die Funktion Black Overprint einfach angekreuzt werden und stellt die Dateien so zur Verfügung, dass jedes RIP die Imaginierung unter Berücksichtigung von Black Overprint durchführt.

    48. Angeschnittene Seiten
    49. Werden von einem RIP angeschnittene Seiten erzeugt, obwohl die Seite komplett vorhanden ist, kann das daran liegen, dass in der angelieferten Datei eine Seitendefinition enthalten ist, die nur einen Ausschnitt der tatsächlichen Seitenfläche beinhaltet. In diesem Falle hilft der "PS-Butler", indem er die Seitendefinition entfernt, die tatsächlich zu imaginierende Fläche mit der eingebauten Funktion "Bounding Box neu bestimmen" berechnet und diese auf eine Seite setzt, die alle zu imaginierenden Bestandteile umfaßt.

    50. Automatische Dekomprimierung und Komprimierung von Dateien
    51. "PS-Butler" ist nicht nur ein Preflight-, sondern auch ein ausgezeichnetes Workflow-Instrument. Im Workflow können an jeder Stelle beliebige hintergrundfähige Programme eingebunden werden. So kann z.B. zu Beginn einer Arbeitsstrecke eine automatische Dekomprimierung von über die ISDN-Leitung, per Modem oder sonst eingespeisten (mit ZIP, ARJ oder anderen Programmen) komprimierten Dateien veranlaßt werden. Ebenso kann am Ende der "PS-Butler"-Verarbeitung eine Komprimierung eingesetzt werden, wenn die nachfolgende Verarbeitungsstation eine Dekomprimierungsfunktion beinhaltet. Damit können z.B. bedeutend schnellere Netztransferzeiten erzielt und das Netzwerk zu Gunsten anderer Verarbeitungsvorgänge erheblich entlastet werden.

    52. Ersatzfont (Multiple Master Font) im Job
    53. Werden bei der Verarbeitung Fonts als nicht vorhanden erkannt, werden sie von verschiedenen Programmen über den Adobe TypeManager durch einen Ersatzfont mit den Charakteristikas und den Dicktenwerten des Originalfonts ergänzt. Weiterverarbeitende Programme verwenden fortan den Ersatzfont. Programme, die nach fehlenden Fonts fahnden und sie gegebenenfalls aus einer Fontbibliothek einbinden, scheitern mit dieser Funktion, weil tatsächlich kein Font fehlt, sondern lediglich ein "falscher" Font (Ersatzfont) verwendet wird. "PS-Butler" erkennt den Multiple Master Font und ersetzt ihn durch den in einer Fontbibliothek vorgehaltenen ursprünglichen Originalfont. Damit erhält das Dokument seine ursprüngliche typographische Qualität zurück.

    54. Job enthält durch die Fortentwicklung von PostScript inkorrekt gewordenen Code
    55. Es kommt immer wieder vor, dass Jobs verarbeitet werden müssen, die von Programmen erzeugt werden, die die Fortentwicklung von PostScript nicht oder nicht vollständig mitgemacht haben. So kommt es z.B. vor, das - warum auch immer - im Job ein in PostScript Level 1 noch funktionsloser Code (white Character) enthalten ist. Solchen Codes kann jedoch im Zuge der Fortentwicklung von PostScript in Level 2 oder später eine Funktion zugewiesen worden sein. Bei Geräten, die nur PostScript Level 1 verarbeiten, bleiben solche Codes ohne Auswirkungen. Bei Geräten, die PostScript Level 2 verarbeiten, kann der ursprüngliche funktionslose white character zu einem Produktionsfehler führen. In der Regel führt er zu einem Abbruch der Bearbeitung. "PS-Butler" versteht PostScript und kann deshalb erkennen, daß im Job ein unzulässiger Code enthalten ist, der mangels korrekter Ansteuerung der dadurch eingeleiteten Funktion folgenlos eleminiert werden kann. "PS-Butler" kann diesen Fehler also korrigieren.

    56. Im Proof enthaltene Seitenbestandteile fehlen bei der Seiten- oder Bogenausgabe
    57. Ein nicht so seltener Fehler ist, dass in einer aus vielen EPSsen zusammengestellten Seite (z.B. einer Anzeigenseite), Bestandteile fehlen, die bei der Ausgabe der einzelnen EPSse vorhanden sind. Solche Fehler können z.B. darauf beruhen, daß in einem EPS ungeschützte Variable verwendet werden, die von einem anderen EPS in derselben Seite ebenfalls verwendet und damit überschrieben werden. Entsprechendes gilt für mehrere Seiten in einem Bogen. "PS-Butler" erzeugt Flat und Clean PostScript, in dem es keine sich überschneidenden Variablen mehr gibt. Zu entsprechenden Fehlern führende unsaubere Programmierungen werden von "PS-Butler" durch saubere Routinen ersetzt.

    58. Angelieferte Farbdatei soll schwarz/weiß gedruckt werden
    59. Immer wieder werden Farbdateien (Composite) angeliefert, obwohl der Druckauftrag den einfarbigen Druck mit Schwarz beinhaltet. Mit dem "PS-Butler" können alle Farben einheitlich auf Grau umgerechnet, so dass die Belichtung eines einzigen Filmes für den Schwarzdruck möglich ist.

    60. Angelieferter Job mit vier Prozeßfarben und zusätzlichen Spotfarben soll in 4C gedruckt werden
    61. Häufig wird vom Anlieferer bei der Herstellung der zu verarbeitenden Datei nicht darauf geachtet, dass Spotfarben nicht benutzt werden dürfen, wenn später in 4C gedruckt werden soll. In vielen Fällen ist sich der Anwender bei der Herstellung des zu druckenden Dokuments auch noch nicht klar darüber, was die Produktion in 4C und zusätzlichen Spotfarben kostet. Wenn er dann den Druckauftrag erteilen soll, wählt er den kostengünstigeren 4C-Druck ohne zusätzliche Spotfarben. Hier hilft "PS-Butler": Die definierten Prozeßfarben und alle zusätzlich definierten Spotfarben können einheitlich auf die vier Prozeßfarben CMYK umgerechnet werden.

    62. Skalierung von Anzeigen, automatisch differenziert nach der zutreffenden Spaltenanzahl
    63. Eingehende Anzeigen weisen mitunter nicht die richtige Spaltenbreite auf, weil sie nicht exakt angelegt wurden oder weil z.B. der Spaltenzwischenschlag vergessen wurde. "PS-Butler" prüft zunächst die eingehenden Anzeigen automatisch auf ihre konkrete Ausdehnung. In Abhängigkeit von dieser angelieferten Ausdehnung werden die einzelnen Anzeigen in verschiedene Kanäle geleitet. Jeder Kanal steht für eine Spaltenanzahl, also Kanal A für einspaltig, Kanal B für zweispaltig usw. Liegt die Ausdehnung einer angelieferten Anzeige in dem für einen bestimmten Kanal angegebenen Toleranz wird sie diesem Kanal zugeordnet. In jedem Kanal werden alle zugeordneten Anzeigen dann automatisch auf die vorgegebene exakte Spaltenbreite skaliert. Dabei kann noch bestimmt werden, ob die Skalierung proportional nach Maßgabe der waagerechten oder senkrechten Ausdehnung erfolgen soll oder unproportional nur in waagerechter oder senkrechter Richtung. Nach dem Durchlauf passen alle Anzeigen exakt in die jeweiligen Spalten, das Bild der Seite erscheint ruhig und ausgeglichen.

    64. Bedruckstoffsimulation
    65. Der konkrete Bedruckstoff kann über einen Farbscanner eingelesen werden. Die sich daraus ergebende Farbe kann durch "PS-Butler" als Untergrundfarbe in ein Dokument eingebracht und in alle zum Dokumentinhalt gehörende Farben automatisch eingerechnet werden. So kann der Bedruckstoff in seiner farblichen Wirkung im Proof optisch simuliert werden. Möglich ist es auch, die Prozeßwerte der Farben so anzupassen, daß die Wiedergabe des Dokumentes auf den Originalbedruckstoff optimiert wird.

    66. RIP kann kein PDF
    67. Noch lange nicht jedes RIP kann PDF-Dateien verarbeiten. Mit "PS-Butler" können eingehende PDF-Daten in PostScript-Daten oder andere Formate gewandelt werden, die das nachlaufende RIP verarbeiten kann.

    68. Angeliefert wird PS, EPS oder PDF, als Ausgabeformat wird TIFF/IT gebraucht
    69. Wer besonders sicher gehen will, erstellt mit dem Datenformat TIFF-IT/P1 den "Digitalen Film". Eine nachfolgende Veränderung der Inhalte durch eine abweichende Interpretation von PostScript oder PostScript-Derivaten ist damit nicht mehr möglich. Für den Tiefdruck hat TIFF-IT/P1 bereits eine herausragende Bedeutung erlangt. "PS-Butler" liefert den "Digitalen Film" aus PostScript, EPS, DCS, PDF und anderen PostScript-Derivaten. Werden die so erstellten Daten rechtzeitig geprooft und nach der Kontrolle freigegeben, ist es, als habe man einen Fim geprüft und freigegeben. Entsprechend sicher ist die Produktion insbesondere mit CTP-Anlagen. Ein weiterer Vorteil ist in der CTP-Produktion die Beschleunigung der Druckplattenherstellung, weil die Belichtung durch keinen Interpretationsvorgang mehr verzögert wird.

    70. PostScript wird angeliefert, EPS wird jedoch benötigt
    71. Wer angelieferte Dateien in andere Dokumente einbinden will, ist darauf angewiesen, die angelieferten Dateien in EPS zu erhalten. Werden sie in PostScript angeliefert, können die Weiterverarbeitungsprogramme in aller Regel damit nichts anfangen. Mit "PS-Butler" können angelieferte Dateien in EPS-Dateien gewandelt und anschließend in jedem Weiterverarbeitungsprogramm verwendet werden.
    Die Sammlung wird fortgeführt.